Die Wigands


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Über Ralf

Ralf

Die Gesamtintelligenz dieser Welt ist eine Konstante,
und die Population wächst...




Das ist meine volle Überzeugung, und täglich finde ich weitere Beweise. Ein Kollege von mir, ein gewisser Einstein, sagte einmal, dass zwei Dinge unendlich seien, nämlich das Universum und die menschlische Dummheit - und beim Universum war er sich nicht ganz sicher. Im strengen mathematischen Sinne widersprechen sich unsere Thesen, aber ich glaube, wir meinen das gleiche.

So, jetzt muss ich hier noch irgendwas über mich schreiben. Hm, mal überlegen. Ist ja jetzt schon eine Weile, dass ich hier in das schöne Leopoldshafen gezogen bin. Also genauer nach Eggenstein-Leopoldshafen, aber die Leute hier sehen sich lieber als Leopoldshafener, oder noch besser als Schröcker, so hieß das hier mal früher. Man merkt, dass ich direkt neben dem Heimatmuseum wohne... Apropos - mein Hexenhaus (so haben es Lea und Lukas mal an Anfang getauft) ist eines der ältesten Häuser hier im Ort, so schön Fachwerk und so. Im Sommer angenehm kühl, im Winter dafür manchmal etwas kalt. Im Hof kann man prima grillen, das haben wir auch schon ein paar Mal erfolgreich gemacht. So ungefähr 40 Leute passen in den Hof - bei der Gelegenheit ein Dankeschön an meine geduldigen Nachbarn, obwohl ich nicht glaube, dass sie das hier jemals lesen werden...

Ein großer Garten gehört auch dazu, der ist allerdings noch immer etwas verwildert. Ein Großteil besteht aus einem Haselnuss-Strauch und einem Walnuss-Baum, ersteren muss ich dringend zurückschneiden, letzteren nehmen Lea und Lukas (ok, hauptsächlich Lea) gerne zum Klettern. Jetzt im Frühjahr werde ich da mal ausmisten, nachdem auch klar ist, dass ich erst mal in Karlsruhe bleiben werde. Ich habe mir nämlich einen neuen Job gesucht, weg vom KIT, hin zu ITS Technidata. Da habe ich im Januar angefangen und habe es noch nicht bereut - im Gegenteil.

Das Hexenhaus selbst ist klein, aber fein. Ab und zu wird das Kinderzimmer mal wieder mit Leben gefüllt. Man kann hier aber auch zu zweit wohnen. Wen die Innereien vom Hexenhaus interessieren, der muss mich halt mal besuchen kommen. Jederzeit willkommen, ein Gästezimmer hat's auch mittlerweile.

Ja, was gibt es sonst noch über mich? Ok, jede Menge, aber nicht alles davon ist hier zur Veröffentlichung geeignet :-). Vor einiger Zeit, bevor noch niemand von Blogs geredet hat, hab ich angefangen, Ärger nicht mehr in mich hineinzufressen, sondern niederzuschreiben. Mittlerweile hab ich das alles nach Wordpress portiert, dort findet man mein Blog unter rwigand.wordpress.com.

Ah, beruflich kann ich noch was erzählen. Angefangen hab ich mal im MicroBIT, dem Microcomputer Beratungs- und Informationsteam, am Rechenzentrum der Universität Karlsruhe, zunächst als Student, und als ich dann fertig war und meinen Dipl. hatte, durfte ich da auch Chef spielen. War eine schöne Zeit, und noch heute habe ich Kontakt zu vielen meiner ehemaligen Mit-Berater. Irgendwann hab ich dann auch mal kurz Webmaster gepielt, eine Zertifizierungsstelle für die Uni aufgebaut, kam dann in die Abteilung "Systeme und Server" und hab mich den ganzen Tag mit so seltsamen Dingen unter Windows beschäftigt, unter anderem dem Active Directory. Für letzteres wurde ich dann 2007 von Microsoft mit dem Titel " MVP" ausgezeichnet, da bin ich schon ein bissel stolz drauf... Und 2008, 2009, 2010 und grade wieder 2011 dann jeweils erneut. Mein Blog dazu gibt es auch bei Wordpress unter mymathom.wordpress.com.

Zwischendrin hab ich dann auch mal mit lieben Freunden eine Shareware-Spiele-Firma aufgebaut, die hieß Ticsoft, und später dann einen der ersten Internet-Provider in Karlsruhe, den es bis heute unter punkte.de gibt, Aber irgendwann war mir das zuviel, und ich hab mich da zurückgezogen (an das Abschiedsgeschenk kann ich mich heute noch erinnern, war ganz schön sauer...).

Mit der Fusion von Universität Karlsruhe und Forschungszentrum Karlsruhe zum Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) hat man dann auch die beiden Rechenzentren vereint, und ich wurde Abteilungsleiter, zuerst zusammen mit dem bisherigen Chef, später dann allein. Im März 2010 wollte ich dann nicht mehr und fing an, mir etwas Anderes zu suchen, und wie oben schon geschrieben, hab ich es auch gefunden.


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