Sonstiges
Mittwoch, 25.08.2010, Tag 0, Abend vor der Abfahrt
So. Alle Jahre wieder wird es Zeit, mein Urlaubsblog zu schreiben. Und nebenbei nehm ich mir jedesmal vor, auch das Jahr über hier was zu schreiben, aber das klappt meistens nicht. Und wahrscheinlich auch dieses Mal wieder nicht. Was solls…
Jedenfalls geht es dieses Jahr nach Kroatien, nach Split, also genauer gesagt auf diese Insel davor, Brac oder so, und dort in die Hauptstadt, naja, eher Hauptdorf wohl. Ich bin gespannt. Heute abend, also am Vorabend, waren Lea und Lukas sehr (SEHR) aufgeregt, schließlich werden sie morgen das erste Mal in ihrem Leben fliegen. Wir werden um 10:30 in Frankfurt abheben und in Budapest zwischenlanden, bevor es dann nach Split weitergeht. Netterweise wird uns dort der Jörg dann abholen, der ist gestern schon mit Sack und Pack (und Frau und 4 Kindern) losgefahren und hoffentlich heil angekommen. Da fällt mir auf – er hat sich gar nicht bei mir gemeldet… Hm. Ah, auch egal, der Jörg hat’s nicht so mit dem Handy (scheint am Namen zu liegen, gell Jörg?), zumindest im Urlaub. Ich denke doch, er ist angekommen. Falls nicht, naja, ich hab keine Ahnung, wo unsere Ferienwohnung liegt, nur irgendwo auf dieser Insel.
Gepackt ist mal alles, obwohl ich meinen großen Rucksack vielleicht vorher mal genauer hätte ansehen sollen – oder besser anriechen. Anscheinend hab ich den mal unbeaufsichtigt im Eingang liegen gelassen, als der kleine Welpe noch hier wohnte. Als ich ihn (also den Rucksack) heute aus der Garage geholt hab und alles eingepackt hatte, fiel mir so ein komischer (wohlvertrauter) Geruch auf. Selber schuld, ist auch nicht schlimm, ich hoffe nur, dass die Drogenhunde am Flughafen nicht durchdrehen :-)
Wie gesagt, könnte spannend werden morgen. Die Anfahrt nach Frankfurt hat sich grade wieder geändert. Statt mit der Bahn nimmt uns Oliver auf dem Weg zur Arbeit mit. Bringt zwar nur ne halbe Stunde, erspart uns aber das Umsteigen in Mannheim mit Koffer, Rucksack (groß und klein) und Trolley. Sehr nett…
Kann übrigens sein, dass ich nicht jeden Tag hier was schreiben kann, Roaming und so, aber immer wenn ich etwas für das KIT tun muss (und ich rechne fest damit), dann werde ich auch das hier posten. Bis dann…
Donnerstag, 26.08.2010, Tag 1 (Anreise)
Ging früh los heute morgen, um 7 Uhr wurden wir abgeholt, und bist auf die nette Dauer-Links-Fahrerin gab es auch nichts aufregendes. Überhaupt verlief die ganze Anreise bis Split bemerkenswert ruhig. Selbst der Flugzeugwechsel in Budapest hat prima geklappt. In Split sollten wir ja vom Jörg abgeholt werden, da aber die Fährpreise so heftig sind (irgendwas mit 50€ pro Überfahrt), hat er dann angerufen, SMS geschickt und uns am Flughafen ausrufen lassen – mehr ging echt nicht. Also Bus genommen und die erste Überraschung erlebt: Hier gibt‘s ja gar keinen Euro! Wie ganz früher mal muss man hier Geld wechseln! Das erklärt auch mein verdutztes Gesicht, als der Busfahrer 60 Euro für die Fahrt wollte – zumindest dachte ich das. Er hat aber 60 Dingsbums gemeint, noch keine Ahnung, wie das Geld hier heißt. 10€ waren es schließlich, das passt auch besser zu Buspreisen. Allerdings wären die 60€ auch ok gewesen, als Abenteuer-Zuschlag… Busfahrer an sich fahren ja schon ganz eigentümlich, aber kroatische erst – whow! Aber man gewöhnt sich rasch daran, und so sind wir dann alle drei eingenickt, bis wir am Hafen waren.
Dort stellt man sich am besten eine riesige Menschenmenge vor, alle möglichen Sprachen, alle reden laut und durcheinander, und nirgendwo sind (lesbare) Schilder. Und wenn man endlich doch einen Hinweis gefunden hat, dass man an Anlegesteg 26 muss, dann kommt die Herausforderung, den Anlegesteg 26 zu finden – so ganz ohne Plan. und irgendwann findet man die 21 und geht einfach mal weiter. Mit dem ganzen Gepäck, dass ich ja so gepackt hatte, als müssten wir nicht laufen :-(.
Kaum waren wir dann in Supetar (dem Hauptort auf Brac, das ist die Insel vor Split), hab ich dann wieder den Jörg angerufen, dass er uns abholt. Hat er dann auch gemacht – zu Fuß! die Viertelstunde kann man auch laufen, am Ende eines langen Tages, mit langen Jeans, 30 Grad, Sonne und, wie oben schon gesagt, so gepackt, als muss man nicht laufen. Und als wir dann endlich bergauf bei Fischers waren, ging es den halben Berg wieder runter zu unserer Wohnung. Sehr lustig! Da war es dann übrigens kurz nach 18 Uhr. Einmal kurz waschen, umziehen, und ab in das nächste Restaurant, in diesem Fall Pizzeria. Dann noch Geld abheben, kurz ins Wasser bis zu den Knien, und noch das wichtigste im Supermärktchen eingekauft und nach Hause gebracht. Auf einen Willkommenstrunk noch zu den Fischers, und schon kurz nach 11 ins Bett.
Ende Tag 1.
Freitag, 27.08.2010, Tag 2
Ausschlafen! Herrlich. bis kurz nach Acht. Und dann mal in aller Ruhe ins Bad. Und dann auf den Weg zum Bäcker. Tolle Auswahl an Brötchen gibt es hier: weiß und klein, weiß und groß, weiß und länglich. Für jeden etwas… Der kleine Supermarkt am Ende der Straße ist dann doch etwas zu schwach bestückt, da muss ich mal nach was Größerem suchen. Die Fischers gehen grade los, Wasserschuhe kaufen. Gute Idee, sind schon ziemlich grobe Kiesel. Also gleich mitgehen. Das ist hier ein richtiges Touri-Dorf, lauter Verkaufsstände, und für Kinder Trampolin und so weiter, kostet aber alles Geld. Apropos Geld: Es hat sich wieder mal gezeigt, dass man mit der Kreditkarte und der Pin von der EC-Karte nicht weit kommt, aber immerhin haben wir jetzt etwas, um M. (wir wollen hier die Anonymität wahren) den Rest des Urlaubs zu ärgern. Wasserschuhe für alle drei gefunden, und auf dem Rückweg auch gleich noch Surfbretter gekauft für Lea und Lukas, Mengenrabatt!
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Gegen Abend sind wir dann (trotz Eincremen natürlich mit kleinem Sonnenbrand) wieder nach Hause marschiert, also 10 Minuten sanft den Hügel rauf. wir wohnen ja zum Glück weiter unten als Fischers. Sachen zum Trocknen aufhängen, duschen, und dann sind die Kinder zu Fischers und ich mit Thomas und Jörg zu Lidl. Ja, richtig, Lidl gibt’s hier auch. Das Sortiment ist ähnlich, das macht es einfacher, zu erraten, was in der Packung drin ist. Auf jeden Fall mal eingedeckt mit Wasser und Saft, das muss ich schon nicht alles den Hügel hochtragen. Kaum zu Hause, waren wir zum Essen eingeladen bei Maria (nein, das ist nicht die M. von oben!), das ist die Vermieterin von Fischers. Beim Essen hat dann Lea beschlossen, bei Hannah zu übernachten, und Lukas und ich haben uns das große Doppelbett geteilt. Gute Nacht!
Samstag, 28.08.2010, Tag 3
Das Gute an so einem Urlaubsblog ist, dass man selbst mit den Wochentagen nicht durcheinander kommt. Die Zeit ist uns schon ziemlich egal, und ob heute Samstag oder Sonntag ist, hat schon etwas Nachzählen erfordert. Ein Frühstück auf der Terrasse mit Lukas (Lea hat ja fremd-übernachtet), dann die Schwimmsachen packen (ja, es hat schon wieder mehr als 30 Grad, und das um 10 Uhr morgens), und mit den Autos los (wir haben ja unsere Chauffeure dabei) nach Bol, das legt auf der anderen Seite der Insel. Die Insel ist übrigens größer als man denkt, die Fahrt mittendurch dauert schon eine ganze Weile. Gelohnt hat sich das auf jeden Fall, der Strand dort ist superklasse. Eine Landzunge, und wir mittendrauf. Rechts Meer, links Meer, vorne Meer, hinten Wald. Die ganze Zeit weht etwas Wind, da merkt man gar nicht wie schnell man sich trotz Eincremen einen kleinen Autsch Sonnen-Ah-Brand Aua holt. LSF 50 hilft da auch schon nicht mehr, nur die Strandmuschel und T-Shirts.
Superklares Wasser, ideal zum Schnorcheln, und die Kinder (und ich) sind kaum mehr aus dem Wasser raus gekommen. Der Strand steht übrigens als Sandstrand im Reiseführer, sind aber runde Kiesel. Alles eine Frage der Körnung. Erst am Abend sind wir in Bol noch ein Eis essen gewesen, und dann ging es schon wieder zurück nach Supetar und das ganze Badezeugs trocknen. In unserer kleinen Küche gab es dann Abendessen für uns 3 drei, und dann war es auch Zeit für ins Bett. Nachts kam zum ersten Mal etwas Regen (tröpfchenweise), also nicht der Rede wert.
Sonntag, 29.08.2010, Tag 4
So ein typisch fauler Sonntag: Erst mal lange ausschlafen, dann gemütlich aufstehen, frühstücken, und wieder hinlegen, etwas spielen, und so weiter. Erst am Nachmittag sind wir ins Dorf runtergegangen, ein wenig umsehen, was es da so alles gibt. Einen Triathlon zum Beispiel. Da haben wir doch gleich mitgemacht – als Zuschauer natürlich. Die Anmeldefrist war ja leider schon vorbei… Dann hat es noch gereicht, um kurz im Supermarkt vorbei zu schauen, die Einkäufe nach Hause zu bringen, und gleich wieder runter Essen gehen. Da war es dann schon etwas frisch, also kurze Hosen und Fleece-Pulli. Nach Hause und in’s Bett, wie gesagt, ein ganz fauler Sonntag. Als Lea und Lukas in’s Bett sind, bin ich noch kurz auf einen Schlummertrunk zu Jörg und Steffi, um den morgigen Tag zu planen. Lea hatte mein Handy, und sie hat das ganz toll gemacht – da muss ich ihr morgen eine Belohnung kaufen.
Montag, 30.08.2010, Tag 5
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Dienstag, 31.08.2010, Tag 6
So, schon besser heute. Sonne, wolkenlos, aber noch etwas kalt. 8 Uhr und nur 20 Grad. Aber das kann unsere Brötchenholer nicht abhalten. Gestern schon sind Lea und Lukas mit Hannah und Jule (und Jörg) Brötchen holen gegangen, und heute ist der Jörg dann auf einen Kaffee bei mir geblieben, während die Kinder ganz allein Brötchen holen waren. Hat prima geklappt, nur die Croissants kann man nicht essen, die nehmen wohl den gleichen Teig wie für die Brötchen dafür. Nix Blätterteig. So um die Mittagszeit sind wir dann runter an den Strand (das sind grad mal 5 Minuten) und haben in der Bucht einen schattigen Platz unter den Bäumen gesucht (und Fischers gefunden). Das Wasser war klarer (und kälter) als letztes Mal, und der Wind war etwas unangenehm, aber nur wenn man aus dem Wasser kam. Ein schöner Tag, und zum Abendessen gab es auf Wunsch der Kinder Rührei mit gebratenen Würstchen und – diesmal einfacher – Kartoffelbrei. Abends haben wir noch Riesenfalter beobachtet, wie sie an die Trompetenblumen (oder wie die heißen) rangeflogen sind, ich stell mal noch ein Foto hier rein. Riesenteile, war schon etwas unheimlich.
Mittwoch, 01.09.2010, Tag 7
Wieder ein schöner Tag mit Sonne pur. Also Sack und Pack einladen und mitfahren an den “Sandstrand” nach Bol. Ging ein ziemlich heftiger Wind, daher mussten wir nochmal alles abbauen und an windgeschützter Stelle wieder aufbauen. Die Wellen waren so hoch, dass es Lea das Surfbrett (siehe Tag 2) angebrochen hat und gegen die Unterlippe geschleudert hat. Ein wenig hat es geblutet, aber das Salzwasser desinfiziert ja. An der windstillen Stelle hat man dann erst mal gemerkt, wie die Sonne hier runterbrennt, mit dem Wind war das gar nicht so aufgefallen. Zum Glück waren wir alle gut eingecremt, mittlerweile reicht auch LSF 30, eine Grundbräune ist ja schon da. Für den Rückweg hatten wir uns dann etwas ganz besonderes ausgedacht: Da fährt so ein kleines Bähnle (auf Rädern) zwischen Strand und Stadtzentrum (Dorfzentrum, sorry). Kostet für Kinder ab 7 (und da haben wir ja nur 3 dabei) grade mal 5 Kn., also weniger als 1€. Also sind alle Kinder zusammen mit Steffi zum Bähnle, und die restlichen Erwachsenen haben die Unmengen an Strandutensilien zu den Autos geschleppt und sind ins Zentrum gefahren, um dort zu warten. Und zu warten. Warten. Nachfragen, wie lange denn der Zug braucht (15 min), ob da auch noch einer fährt um die Zeit (ja), und warten. Zum Glück hat Steffi ja auch kein Handy dabei, und nach einer kleinen Weile (knappe Stunde) ist Jörg dann mal zurück gefahren, und da saß Steffi mit den Kindern (und anderen willigen Passagieren) und keine Bahn kam. Schade.
Auto 1 ist dann direkt nach Hause gefahren, und wir mit Auto 2 haben noch kurz geshoppt und der Dauergeschichte “wir suchen eine Taucherbrille für A.” ein weiteres (langes) Kapitel hinzugefügt. Meine Bewunderung für die Verkäuferin und ihre Geduld… Zum Abendessen gab es dann zu Hause Pizza, mit zusätzlichem Spinat für Lea und für mich die Erkenntnis, dass “Pizza Inferno” den hier üblichen Schärfegraden angepasst ist. Hölle! War aber gut für mein Halsweh, irgendwann gestern muss ich mich in dem Wind ein bisschen erkältet haben.
Donnerstag, 02.09.2010, Tag 8
Die Fischers haben für heute ein Segelboot gemietet, samt Skipper, und (fast) alle ihre Kinder mit an Bord genommen. Wir haben sie zum Ablegen begleitet, und anschließend mal einen Hausarbeits-Vormittag gemacht, also Bettwäsche wechseln, Wäsche sortieren, Wickie schauen… Am frühen Nachmittag ging es dann wieder in unsere Bucht runter, und da war dann auch M. (die war auch nicht mit an Bord gegangen) und den David mit seiner Oma. Doch wieder faszinierend, wie Lea und Lukas schon schnorcheln können – wie Profis. Zur Rückkehr des Segelbootes sind wir dann aber nicht mehr an den Hafen, dafür bin ich abends nochmal mit Einkaufen gefahren, so für den Rest des Urlaubs.
Freitag, 03.09.2010, Tag 9
Ein weiterer Tag an dem tollen Strand in Bol auf der anderen Seite der Insel, schließlich hatten wir den Kindern ja eine Fahrt mit dem Bähnle versprochen. Damit diesmal nichts schiefgeht, sind wir zuerst in die Stadt, äh, ins Dorf, damit die Kinder dann zum Strand mit der Bahn fahren können. Gott, war das peinlich, als wir (diesmal mit noch mehr Kindern als vorgestern) an dem Laden mit den Taucherbrillen vorbeikamen, und die gleiche Verkäuferin davor stand… Ich glaube (und hoffe), sie hat uns nicht gesehen. Ein wenig die Promenade entlang, Lea und Lukas haben sich jeweils eine Kette von ihrem Urlaubsgeld gekauft, und dann fuhr auch schon die Bahn ab. Leidtragende (und zwar Tragende im wahrsten Sinne des Wortes) waren die Männer, wir durften die ganzen Badesachen alleine zum Strand schleppen. War heute deutlich leerer, warum auch immer, aber nicht weniger schön. Entspannung pur.
Samstag, 04.09.2010, Tag 10
Vormittags ab in die Stadt, denn heute Abend wird gegrillt, und da braucht es Fleisch. Also zum Metzger. Hat was Uriges, der Metzger. So eine Riesenleber wie in der Kühltheke hab ich noch nie gesehen, hab sie aber gerne für die nächsten Besucher dort gelassen… Und weil das Wetter so toll war, sind wir direkt anschließend – richtig! – zum Strand hier in Supetar. Auch wenn das langweilig klingt, so jeden Tag an den Strand, die Kinder haben echt so viel Spaß, entdecken jedes Mal was neues unter, über, im oder vor dem Wasser, das ist abends immer ein Kampf, die wieder nach Hause und unter die Dusche zu bekommen. So auch heute, wenngleich die Aussicht auf Grillen das schon etwas beschleunigt hat.
Bei Fischers bzw. bei Maria, ihrer Vermieterin, im Garten zu Grillen, das ist so eines der Highlights gewesen. So viel Gastfreundlichkeit findet man selten. Und Horden von Kindern (genau genommen 7), die um’s Haus toben und sich nur kurz zum Essen hinsetzen möchten. Klasse. Nachdem die Kinder dann im Bett waren, konnten die Erwachsenen noch eine ganze Weile zusammen sitzen und haben sich köstlich amüsiert. Vielen Dank an Lea und Lukas, die ganz toll alleine zu Hause geschlafen haben. Mit meinem Handy neben dem Bett… Ah, und ich soll noch reinschreiben, dass jetzt beide das Buch durchgelesen haben, Liliane Susewind.
Sonntag, 05.09.2010, Tag 11
Super Wetter, schon wieder. Mal ein neuer Strand, in Milva oder so ähnlich, muss ich nochmal nachfragen. Erst fährt man so ca. 15 km über die Insel (vorbei an meterhohen Kakteen und noch größeren Agaven), dann durch ein kleines Fischerdorf mit riesigem Hafenbecken und Dutzenden von Segelyachten, dann versteckt eine Straße empor und wieder runter, und landet direkt an einem recht einsamen Küstenstreifen. Ein Paradies für die Schnorchler unter uns. Dem Rest hat es aber auch glaub ich gut gefallen. Abends zu Hause ging dann schon die Urlaubs-Rest-Planung los. Morgen nochmal nach Split, Dienstag Baden, Mittwoch packen, Donnerstag Abflug. Viel zu viel Essen noch im Kühlschrank, heute Abend wird geschlemmt, das Zeugs muss weg.
Montag, 06.09.2010, Tag 12
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Wir sind dann zu den Fischers, damit sich dann nicht nur Oma und Vermieterin um die ganzen Kinder kümmern, haben zusammen Abend gegessen, und dann durfte ich mal wieder Märchenonkel spielen – hat sehr viel Spaß gemacht.
Dienstag, 07.09.2010, Tag 13
Zum letzten Mal nach Bol gefahren, und wieder war es ein toller Tag mit viel Sonne und viel Interessantem unter Wasser. Abends dann erneut ein Grillen, diesmal Fisch – sehr lecker! Tja, und dann hatte ich auf einmal 3 Übernachtungsgäste. 4 Mädels in einem Bett, und Lukas in meinem. Aber nach ein paar Feen-Geschichten sind alle brav eingeschlafen. Ich übrigens auch…
Mittwoch, 08.09.2010, Tag 14
Unglaublich, wie schnell 14 Tage rumgehen. Unser letzter Tag in Supetar. Erst mal Bargeld holen für die Miete. Komische Geldautomaten. 3000 Kuna gehen nicht abzuheben, aber direkt hintereinander 2000 und 1000. Ein Schelm, wer dabei an doppelte Gebühren denkt… Ein kurzer Halt auf dem Spielplatz, ein Eis essen, und schon mal Karten für die Fähre morgen holen. Was du heute kannst besorgen…
Da wir heute abend essen gehen wollen, sind wir nachmittags schon mal da hin gelaufen und haben reserviert. Bei der Gelegenheit hat ich dann mal den Hotelkomplex neben unserer Bucht besichtigen können. Was treibt eigentlich Menschen dazu, sich stigmatisieren zu lassen durch zwanghaftes Tragen eines All-Inclusive-Armbandes? Geht das nicht auch dezenter? Muss ja auch keiner mit Hartz-IV-Stirnband rumlaufen…
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Abendessen war sehr schön, das Restaurant liegt direkt am Meer und hat auch Kinderportionen… Aber dennoch schade, dass das unser letzter Abend hier ist.
Donnerstag, 09.09.2010, Tag 15
Abreise! Morgens haben die Kinder nochmal Brötchen geholt, ich hab den Koffer zu Jörg gebracht (unserer Vermieterin hat etwas misstrauisch geschaut, als ich mit dem Koffer an ihr vorbeigelaufen bin – hatte ja noch nicht bezahlt :-), und gegen 10 Uhr kam dann das vollständige Abschiedskomitee und hat uns zur Fähre begleitet. Und während wir so auf die Fähre warten, holt Jörg schon mal seine Karten für morgen – und erzählt mir dann, dass auf den Tickets ein Datum drauf steht und beiihm extra das morgige Datum draufgedruckt wurde. Bei mir steht das Datum von Gestern drauf! Aber zum Glück schaut hier keiner auf die Tickets. Eine ruhige Überfahrt, ein interessanter Bustransfer zum Flughafen (ohne Durchsage hätten wir die Haltestelle nicht erkannt), und ein Flughafen-Terminal mit genau 4 Sitzplätzen! Aber der Flug verlief planmäßig (die kurzfristige Verlegung des Gates in Budapest haben wir rechtzeitig zum “Final Call” noch bemerkt), nur bei der Landung in Frankfurt waren wir uns alle einig, dass wir gleich wieder zurückfliegen – 15 Grad können ganz schön kalt sein. Fleecepullis- völlig ungewohnt!
In Budapest hat sich wohl irgendjemand den Inhalt meines Rucksacks genauer angeschaut – vielleicht haben die Drogenhunde doch auf die Markierung reagiert :-), aber war noch alles drin und wieder ordentlich verpackt. Auch die Bahnfahrt lief erfreulich pünktlich – bis auf das Umsteigen in Mannheim. So ein paar Jugendliche hatten Steine auf den ICE geworfen und die Frontscheibe zum Splittern gebracht. 30 Minuten Verspätung, und ein Pit, der in Karlsruhe auf uns warten musste. Und endlich gegen 23 Uhr dann wieder im Hexenhaus.
Urlaub Ende. Schade.